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Auf Dünen-Safari mit Mia

Mia setzt alles in den Sand


Jetzt, wo die Frühlingssonne wieder heller bei den Fenstern hereinscheint, seid ihr sicher auch schon mal darüber erschrocken, wie viel Staub sich so im Zuhause ansammelt. Vielleicht ist unter den Staubkörnern ja sogar das eine oder andere Sandkörnchen zu finden? Immerhin transportiert der Wind manchmal Saharastaub bis zu uns nach Mitteleuropa. Da muss ich doch glatt aufpassen, dass nicht noch eine ganze Sanddüne entsteht, wenn ich das Putzen weiter aufschiebe, hihi 🤭 Denn wusstet ihr, dass es Dünen nicht nur in der afrikanischen Wüste gibt? Nein? Dann kommt mal mit auf eine kleine Sanddünen-Safari! 😉

Die erstaunliche Welt der Sanddünen

Dass der Wind für den Saharastaub in unserer Luft verantwortlich ist, habe ich euch ja schon verraten – auch an der Bildung von Sandhügeln ist er beteiligt. 💨 Daher ist es nur logisch, dass die Wortwurzel von Düne ursprünglich „vom Wind Aufgeschüttetes“ bedeutete. Der Sand wird vom Wind angehoben, lagert sich dann an einem Hindernis ab und wächst mit der Zeit zu einer Düne heran. Unter Wasser übernimmt die Strömung die Aufgabe des Windes. So individuell wie jedes Sandkorn ist, gibt es Sanddünen in vielen Größen und Formen. Kleine dünenartige Verwehungen werden Rippel genannt; sie messen nur wenige Zentimeter. Je nachdem, wie der Wind weht und wie viel Sand vorhanden ist, bilden sich Sicheldünen, Parabeldünen, Querdünen, Längsdünen, Sterndünen oder sogar Megadünen (Draa). Die womöglich größte Düne der Welt ist „Big Daddy“, auch „Crazy Dune“ genannt. Dieses über 300 Meter hohe Gebilde befindet sich in der Namib-Wüste in Namibia und Angola. 🏜️ Aber nicht nur in fernen Wüsten, auch in Europa existieren Sanddünen, zum Beispiel die Dune du Pilat an der französischen Atlantikküste nahe Bordeaux. Mit ihren 80 Metern Höhe, 500 Metern Breite und 2,7 Kilometern Länge ist sie die größte Wanderdüne Europas. Wanderdünen können mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 Metern pro Jahr weitergeweht werden und so „wandern“.

Wenn ihr glaubt, das sei schon alles, was Dünen draufhaben, dann haltet euch fest: Manche Dünen können sogar singen! 🎶 Das klingt so ähnlich wie ein tieffliegender Düsenjet oder ein Nebelhorn. Der arme Marco Polo ging in seinen Reiseberichten noch von bösen Wüstengeistern aus, hihi. 👻 Zum Glück wissen wir es heute besser, nämlich dass die brummenden, trommelnden Geräusche entstehen, wenn der Wind die Sandkörner aneinander reibt und sich die Bewegung synchronisiert. Damit Schallwellen entstehen, müssen sich die Körner mindestens einen halben Meter pro Sekunde fortbewegen. Der Wind kann die Laute dann bis zu zehn Kilometer weit tragen. Erstaunlich, oder? 😲

Sand Dunes fürs Zuhause

Auch wenn ich keine echten Sanddünen in meinem Zuhause brauchen kann – der neue Wohntrend Sand Dunes darf umso lieber bei mir einziehen 😁 In die sanften Naturtöne und -materialien habe ich mich nämlich regelrecht verliebt 😍 Vor allem die Kombi mit warmem Terrakotta hat es mir angetan. Egal ob in Form einer Kuscheldecke oder einer Dekovase, damit lassen sich ganz einfach Akzente setzen. Alles, was handgefertigt aussieht, passt perfekt zum Look – etwa geflochtene Körbe, Naturfaserteppiche, Strickpoufs oder Lampenschirme in Flechtoptik. Auch das Geschirr darf ruhig so wirken, als hätte ich es selbst getöpfert, hihi! Also ich bekomme bei Sand Dunes schon ein bisschen Lust auf den Sommer, und ihr? ☀

Mia setzt alles in den Sand
Mia setzt alles in den Sand

Sandige Grüße,
eure Mia

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