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Keine Macht dem Winterblues

Licht an – schlechte Stimmung aus!


Kurze Tage, lange Nächte, kaum Sonnenschein, ständiges Grau in Grau: Der Winter ist nicht nur kältebedingt eine Herausforderung für unser Gemüt. Um der schlechten Laune den Kampf anzusagen, lautet die Devise: ausreichend Lichtquellen. Denn diese haben einen erheblichen Einfluss auf unsere Lebensqualität. Mit ein paar Tipps und Tricks ist es ganz einfach, „Tschüss, Winterblues!“ zu sagen.

Wie das passende Leuchtmittel die Stimmung erhellen kann

„Ich will heute nicht arbeiten!“ Ein Satz, den wir alle schon mal von uns gegeben haben. Doch im Winter ist die Antriebslosigkeit besonders groß. Schließlich stehen wir auf, wenn es noch dunkel ist, kehren erst spät abends heim und bekommen so (im Regelfall) den ganzen Tag lang kein Tageslicht zu Gesicht. Was bei vielen dazu führt, dass sie dem sogenannten Winterblues verfallen, einer saisonal abhängigen Depression. Die Lösung? Das mangelnde Tageslicht durch hochwertige Leuchtmittel kompensieren und dadurch das Wohlbefinden steigern. Schließlich hat Licht einen hohen Einfluss auf unseren biologischen Rhythmus und trägt unter anderem zu einer höheren Leistungsfähigkeit bei. Besonders erfolgreich bei der „Nachahmung“ von natürlichem Tageslicht sind LED-Leuchtmittel. Diese sind nebenbei besonders stromsparend und somit eine Entlastung für die Umwelt. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass sie Wellenlängen aus dem Blau-Cyan-Bereich aufweisen, um den besten Effekt zu erzielen. Doch Achtung: Nicht in jedem Raum ist dieses als kühl empfundene Licht ratsam. Daher sollte für jeden Raum ein eigenes Lichtkonzept entworfen werden und auf mehr als eine Lichtquelle Wert gelegt werden.

Auf die Farbtemperatur kommt’s an

Ein wichtiger Faktor bei der Auswahl von Leuchtmitteln ist die Farbtemperatur. Für den Wohlfühlfaktor im Schlafzimmer oder für gemütliche Stunden im Wohnzimmer eignet sich „warmes Licht“ am besten. Dieses wird von Glühbirnen und Co. mit Licht unter 3.000 Kelvin ausgestrahlt. Doch weil genau diese beiden Räume auch oft als Büro dienen, sollte man für die verschiedenen Bedürfnisse auf unterschiedliche Leuchten setzen. Neben der Hauptlichtquelle ist eine Tisch- oder Stehlampe in der Nähe des Arbeitsplatzes sinnvoll. Die Farbtemperatur dieses Leuchtmittels sollte dabei auf alle Fälle über 4.000 Kelvin betragen. Denn je „kälter“ das Weiß, desto mehr Ähnlichkeiten hat es mit dem Tageslicht und umso höher ist unsere Leistungsfähigkeit. Ein Geheimtipp sind zudem dimmbare Stimmungsleuchten, die es ermöglichen, den Helligkeitsgrad nach den eigenen Wünschen anzupassen. Homeoffice im Wohnzimmer? Einfach mit der Fernbedienung die Maximalstufe einschalten und schon kann der Arbeitstag beginnen! Zeit für Entspannung nach einem langen Tag? Die Farbstärke im Handumdrehen auf eine gemütliche Wärme dimmen und den Abend genießen – so unkompliziert geht’s. Viele Modelle bieten zudem die Möglichkeit, verschiedene Farben auszuwählen.

Lichtstimmung-Collage
Lichtstimmung-Collage

Der Gemütlichkeitsfaktor darf nicht zu kurz kommen

Neben Farbtemperatur und der Frage, ob es eine Wand-, Hänge- oder Stehleuchte werden soll oder welche Kombi aus den verschiedenen Möglichkeiten infrage kommt, darf natürlich auch das Design nicht vernachlässigt werden. Schließlich spielt dieses Thema auch eine erhebliche Rolle beim Wohlfühlen. Besonders edel wirken schwarze Leuchten im Industrial-Stil. Die schlichten Teile sorgen in Nullkommanichts für eleganten Chic, was auch mit der Farbe zu tun hat. Schwarz ist immerhin ein zeitloser Klassiker, zu dem man immer wieder greifen kann. Das wusste schon Coco Chanel.

Eine Antwort zu “Licht an – schlechte Stimmung aus!”

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  1. Nathaniel

    · Antworten

    Guter Artikel! Hab selber auch schon die Erfahrung gemacht, dass Licht eine starke Auswirkungen auf auf die eigene Produktivität und den Gemütszustand haben kann. Ein helles, kaltweißes Licht regt an und verringert Müdigkeit, ein warmweißes bis gelbes Licht wirkt entspannend und lässt einen Abends besser herunterfahren.
    Hab gehört Tageslicht-Lampen sollen wunder wirken, wenn man am Tag zu wenig Licht abbekommt. Werde ich auf jeden Fall auch mal ausprobieren.
    Have a nice day!
    Nathaniel von https://heyhobby.de

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