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....Möbel mit Charakter!

Industrial Style


Rau und gemütlich

Auch wenn Reduktion beim Industrial Style eine Rolle spielt, wird dem Auge bei diesem Look bestimmt nicht langweilig. Industrial Style bietet nämlich genug „Ecken und Kanten“ in Form von groben oder unverputzten Wänden, rauen Fußböden, Metall und Leder. Es sind alles natürliche Werkstoffe, die diesen unverfälschten Charme ausmachen.

Möbel im Industrial Style

Die Möbel sind weder lackiert noch kunterbunt. Sie sind kantig und klobig und zeichnen sich durch Metall, das roh und verbraucht aussieht, sowie abblätternden Lack, offene Schweißnähte, vernietete Bleche, Rostflecken und Holz im unbehandelten Zustand aus. Regale und Couchtische aus Paletten oder Obstkisten zählen zu den klassischen Industrial-Elementen und lassen sich mit etwas Geschick auch selbst herstellen. In Sachen Polstermöbel sind natürlich Lederbezüge zu empfehlen – am besten in Grau, Beige, Rost, Braun oder Olive. Insbesondere wuchtige Ledermöbel im Chesterfield-Look lassen sich wunderbar mit dem Industrial Style kombinieren. Wer den rauen Charakter mit einer kräftigen Farbe ergänzt, verleiht dem Stil noch eine zusätzlich Prise Modernität.

Accessoires

Den letzten Schliff verpasst man dem Industrial Style mit passenden Deko- und Wohnaccessoires wie alten Werbeschildern oder einer großen Uhr, die an eine Bahnhofsuhr erinnert. Als Alternative für Vasen bieten sich Flaschen und Einweckgläser an. Tierfelle als Teppich auf dem Boden oder als Decke auf der Couch sind ebenso Accessoires, die mit diesem Einrichtungsstil harmonieren. Wer dem Stil echte Authentizität einhauchen möchte, kann auch alte Maschinen und Werkzeuge als Dekorationselemente integrieren.

Industrial style - Esszimmer
Industrial style - Esszimmer

Ursprung

Seine geographischen Wurzeln hat der Industrial Style in London und New York der 1940er. Künstler nutzten die vielen leer stehenden Fabrikgebäude und funktionierten sie kurzerhand zu Wohnungen um. Die Miete für die Lofts war damals günstig. Darüberhinaus boten die ehemaligen Werkshallen genug Platz zum Arbeiten und zum Wohnen. Zurückgelassene Maschinen und andere Fabrikelemente wurden umfunktioniert und in die Wohnung integriert.
Heute erscheint der Fabrik-Chic eher wie eine Gegenbewegung zur Digitalisierung, die aalglatte Hightech-Geräte und Hochglanzflächen hervorgebracht hat.

Tipps für den Industrial-Look

  • Um der Wohnung die Großzügigkeit eines Lofts zu verleihen, sollten in einem Zimmer nur wenige, ausgewählte Möbelstücke stehen. Das lässt den Raum größer wirken.
  • Nur mit wenigen Accessoires dekorieren. Diese dürfen aber dafür umso auffälliger sein.
  • Unverputzte Ziegelwände, Rohre oder Stahlkonstruktionen: Wenn bereits industrielle Elemente in der Wohnung vorhanden sind, diese nicht verstecken, sondern betonen und in einer Farbe streichen, die sich von der Wand abhebt.

 Probiert’s mal aus!

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