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Mia fällt mal aus dem Rahmen

Mia macht kurzen Prozess bei der Petersburger Hängung


Schon als Menschenkind sagte man mir immer, dass mein Verhalten ständig aus dem Rahmen fiele. Tja, daran hat sich wohl bis heute nichts geändert – und das ist auch gut so. Hihi. Ich lass mich da nicht aus der Ruhe bringen – und bei Rahmen denke ich sowieso automatisch an meine heißgeliebte Deko. 😁 Diese befülle ich ja monatlich mit anderen Bildern und ordne sie auch ständig neu an. Weil es mir die Petersburger Hängung besonders angetan hat, habe ich mir gedacht, ich zeige euch mal, wie ihr diese am besten nachstylen könnt. Disclaimer: So morbide, wie sie klingt, ist die Petersburger Hängung gar nicht! 😂

Ein Hauch von Sankt Petersburg in euren Wohnzimmern

Der Name dieser besonderen Art der Bilderrahmenanbringung geht zurück auf das renommierte Sankt Petersburger Kunstmuseum Eremitage. Der noble Palast war einst der Hauptsitz der russischen Zaren – somit ziemlich fancy und prunkvoll. Der heutige Traum aller Kunstliebhaber beherbergt mehr als 65.000 Kunstwerke, die in 350 Sälen verteilt sind. Meine russischen Geisterfreunde haben mir verraten, dass der Trend der Petersburger Hängung im 18. Jahrhundert seinen Lauf nahm – und somit beinahe so alt ist wie ich selbst. 😱 Aber ob ich wohl auch mal so legendär und bekannt wie die Petersburger Hängung sein werde? Ach, ich schweife ja schon wieder ab. Hihi. Ich wollte euch doch das besondere Merkmal dieser speziellen Anbringung verraten: Die Bilderrahmen werden ganz eng aneinandergereiht, oft bis oben hin zur Decke. Die individuellen Kunstwerke ergeben somit ein großes Ganzes, das an Vielfalt und Opulenz nicht zu überbieten ist. Also vielleicht doch ein wenig wie ich? 😂😝

Da ich mein Wohnzimmer für diesen Monat ganz nach dem Vorbild der Salonhängung (wie sie auch genannt wird) gestylt habe, bin ich sozusagen (fast) ein Profi und kann euch ein, zwei Tipps geben, wie ihr den prunkvollen Stil ganz easy umsetzen könnt. Die Voraussetzung: hohe, weitläufige weiße Wände. Denn ohne diese geht es einfach nicht – bei kleinen Räumen fühlt man sich sonst ziemlich schnell von der Bildgewalt erschlagen. Eine möglichst synchrone Aneinanderreihung der Bilderrahmen ist nicht zwingend notwendig – wichtig ist nur, dass die Ober- und Unterlinie miteinander abschließen. Ihr wisst schon, das Ganze soll ein wenig wie der #iwokeuplikethis Trend wirken – gewollt unperfekt. 😉 Nur eben an euren Wänden statt in euren Gesichtern. 😂 Was die Bilder betrifft, ist Mix und Match angesagt. Stückelt euch eure Wand so zusammen, dass einige Bilder gut zusammenpassen und womöglich ein gemeinsames Muster ergeben. Kombiniert aber auch Aufnahmen miteinander, die auf den ersten Blick gar nicht harmonieren. Ihr werdet sehen, das Ergebnis wird euch vom Hocker reißen.

Mia fällt aus dem Rahmen - Collage
Mia fällt aus dem Rahmen - Collage

Rahmen für Rahmen

Die Rahmen für eure Petersburger Hängung sollten stilistisch möglichst einheitlich sein, damit das Gesamtkunstwerk wirklich zur Geltung kommt. Bei der Größe oder Form könnt ihr natürlich variieren. Für welche Art der Rahmen ihr euch entscheidet, ist selbstverständlich euch überlassen. Ich liebe sie ja sowieso alle: Egal, ob schwarz, weiß, gold, schmal oder breit, groß oder klein, antik oder modern – ich heiße jeden einzelnen an meinen Wänden willkommen. Damit die Salonhängung aber voll zur Geltung kommt und eurer Zuhause bereichert, ist auch die restliche Zimmer-Deko nicht ganz unwichtig. Farblich passende Tischleuchten, Kerzen, Vasen oder Beistelltische tragen zum Gesamtkonzept des Zimmers bei. Auch der Teppich hat oft eine Auswirkung auf die Wahrnehmung. Na, wollt ihr die Petersburger Hängung nun auch vollziehen? 😉

Petersburgische Grüße,
eure Mia

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