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Funktion trifft individuelles Design!

Akustikpaneele aus Stoff selber machen


Offene Wohnräume, hohe Decken oder viele glatte Oberflächen sehen zwar modern aus, können aber schnell für unangenehmen Nachhall sorgen. Die Lösung? ✨Akustikpaneele ✨

Sie sind speziell dafür gemacht, die Raumakustik zu verbessern und störenden Nachhall 🎶 zu reduzieren. Dafür kommen meist schallabsorbierende Materialien zum Einsatz, die den Schall nicht reflektieren, sondern aufnehmen – ähnlich wie ein Schwamm. So wird der Raum nicht nur akustisch angenehmer, sondern wirkt insgesamt auch ruhiger und gemütlicher.

Neben ihrer Funktion überzeugen Akustikpaneele heute vor allem auch optisch:😍 Sie sind in vielen Farben, Formen und Designs erhältlich und werden gerne als stylische Wanddekoration eingesetzt – ein echtes Statement für moderne Wohnideen.

Bei meinen Recherchen bin ich auf die Möglichkeit gestoßen, Akustikpaneele aus Stoff selbst zu machen – individuell, kreativ und ganz nach dem eigenen Geschmack. Die Idee, Funktionalität und Design zu verbinden, hat mich sofort begeistert. Mit einfachen Materialien lässt sich so eine moderne Wandgestaltung umsetzen, die nicht nur gut aussieht, sondern auch für spürbar mehr Ruhe in den eigenen vier Wänden sorgt. Schau dir dazu auch meinen Beitrag „Wanddeko aus Stoff mit weicher Füllung selber machen” an.

Was benötigt man nun alles für solche Akustikpaneele aus Stoff:

  • Holzplatte (z. B. dünne MDF-Platte oder Sperrholz)
  • Schallabsorbierendes Material (z.B. Kissenfüllung)
  • Stoff nach Wahl (ich habe einen Jersey Stoff verwendet)
  • Tacker oder Handtacker inkl. Klammern
  • Schere oder Cutter
  • Maßband oder Lineal
  • Bleistift
  • Malervlies hammerfest oder noch eine Holzplatte
  • Aufhängung für die Wand
  • Heißklebepistole bzw. Montagekleber
Akustikpaneele aus Stoff selber machen - was benötigt man dazu alles
Akustikpaneele aus Stoff selber machen - was benötigt man dazu alles
Akustikpaneele aus Stoff selber machen - was benötigt man dazu alles

Und so habe ich die Akustikpaneele gebastelt:

Bevor du mit dem DIY startest, solltest du dir zuerst die Form deiner Akustikpaneele überlegen. Ich habe mich für runde Paneele entschieden, die sich aus mehreren organischen Einzelformen zusammensetzen.

Gewünschte Form für die Akustikpaneele auf das Holz übertragen
Mit einer Stichsäge die Elemente ausschneiden

Anschließend wird die gewünschte Form auf das Holz übertragen. Dafür kannst du entweder mit einer Schablone arbeiten oder die Formen frei mit Bleistift aufzeichnen. Organische, abgerundete Linien wirken besonders modern und sorgen später für ein harmonisches Gesamtbild an der Wand.

Anschließend werden die aufgezeichneten Formen mit einer Stichsäge 🪚sorgfältig ausgeschnitten. Nimm dir dafür ausreichend Zeit, damit die Kanten sauber werden. Kleine Unebenheiten lassen sich später noch mit Schleifpapier glätten.

Die Kanten mit einer Feile glatt schleifen
Jetzt wird der Stoff für jedes Holzstück zugeschnitten

Nach dem Zuschneiden werden die Holzteile kontrolliert und bei Bedarf nachgeschliffen. Ich habe die einzelnen Elemente zusätzlich nummeriert – so tut man sich später beim Zusammenbauen deutlich leichter 😉. Damit stellst du sicher, dass der Stoff später schön anliegt und keine rauen Stellen sichtbar bleiben.

Als Nächstes ist der Stoff an der Reihe. Ich habe mich dafür für einen etwas dickeren Jersey-Stoff entschieden. Dieser ist leicht dehnbar, gleichzeitig aber fest genug, um schön in Form zu bleiben.

Lege die Holzformen auf den Stoff und schneide ihn rundherum mit etwas Zugabe aus. So hast du später genügend Material, um den Stoff auf der Rückseite sauber zu befestigen und ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.

Nach dem Zuschneiden werden die Holzteile kontrolliert und bei Bedarf nachgeschliffen. Ich habe die einzelnen Elemente zusätzlich nummeriert – so tut man sich später beim Zusammenbauen deutlich leichter 😉. Damit stellst du sicher, dass der Stoff später schön anliegt und keine rauen Stellen sichtbar bleiben.
Und mit Kissenfüllung schön prall füllen

Damit die Paneele ihre schallabsorbierende Wirkung entfalten können, wird nun das Dämmmaterial vorbereitet. Ich habe dafür ganz einfach eine Kissenfüllung verwendet. Lege die Füllung auf die Holzform, verteile sie gleichmäßig und drücke sie gut in die gewünschte Form.

Anschließend wird der Stoff über die Holzform gelegt und auf der Rückseite mit einem Tacker fixiert. Arbeite dich dabei Schritt für Schritt rundherum vor und achte darauf, dass der Stoff auf der Vorderseite glatt und faltenfrei sitzt.

Mit Stoff überzogenen Elemente
Befestigungsgrundlage vorbereiten

Zum Schluss werden die fertigen Stoffpaneele noch einmal überprüft. Eventuelle Stoffüberstände auf der Rückseite kannst du vorsichtig abschneiden.

Damit die einzelnen Elemente später stabil zusammenhalten, wird nun eine Befestigungsgrundlage vorbereitet. Lege die zusammengesetzte Form auf das Material, zeichne die Kontur nach und schneide sie passend aus. Ich habe dafür Malervlies „hammerfest“ 🔨 verwendet – alternativ eignet sich auch eine dünne Holzplatte.

Einzelne Elemente mit Heißkleber oder Montagekleber befestigen
Akustikpaneele aus Stoff

Anschließend werden die einzelnen, mit Stoff bezogenen Elemente auf der Rückseite auf der Befestigungsgrundlage fixiert. Dafür eignet sich eine Heißklebepistole oder Montagekleber besonders gut. Arbeite dich Schritt für Schritt vor und drücke jedes Teil kurz an, damit alles gut hält. Achte darauf, dass die Elemente sauber aneinanderliegen und ein harmonisches Gesamtbild entsteht.

Akustikpaneele aus Stoff
Akustikpaneele aus Stoff

Danach sind die Akustikpaneele bereit für die Montage an der Wand und sorgen nicht nur für eine angenehmere Raumakustik, sondern auch für einen echten Hingucker.

Na, wie gefallen euch meine modernen Akustikpaneele? 😊✨

Probiert’s mal aus!

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